Home - Lions Club Rodgau-Rödermark
Header Club
Lions Club Rodgau-Rödermark
26_Jugendfarm
Auf festem Grund zusammengewachsen

Urberach – Der Pavillon steht – auch wenn er noch ein Dach benötigt, aber das bekommt das Farm-Team auch alleine hin. Der Pavillon, den ein zehntägiges internationales Workcamp von Kreis Offenbach und den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (IJGD) auf der Kinder- und Jugendfarm Rödermark am Oberwiesenweg aufgebaut hat, hat mehr Sorgen gemacht als erwartet: Das Problem war das Fundament, das weit länger dauerte als erwartet. Doch mit viel gemeinsamer Jugendpower und mit fachkundiger Beratung und Hilfe gelang es schließlich, und das nicht etwa mit stöhnenden und ächzenden Jugendlichen, sondern mit riesigem Spaß an der Zusammenarbeit.
Harmonie, Kochen und Vollmondnächte
Die Campmitarbeiter reisten teilweise auf eigene Kosten bis aus Mexiko an und verbrachten trotz hoher Arbeitszeiten sowie sprachlicher Hürden den Großteil ihrer Freizeit gemeinsam. Nach dem emotionalen Arbeitsende am Freitagmittag feierten alle eine ausgelassene Dankeschön-Party. Der schwere Abschied folgte schließlich am Samstag am Flughafen.
„Wir haben tolle Sachen zusammen gemacht, nicht zuletzt beim Kochen, was ebenso im evangelischen Gemeindehaus in der Wagnerstraße möglich war wie unsere Übernachtung“, erzählen die Teilnehmer, und sind wie auch die Betreuerin Angelika Gajewskaja aus Kiel vor allem beeindruckt von der Harmonie und dem Zusammenhalt der Gruppe. „Jeder hat Verständnis für den anderen; es gab keinerlei Unstimmigkeiten.“ „Wir haben uns einen Abend auf die Räder geschwungen, die wir über Pfarrer Fritjof Decker vom Netzwerk für Flüchtlinge in Rödermark geliehen bekommen haben, und sind auf ein Feld gefahren, wo wir uns hingelegt und den Vollmond und die Sterne beobachtet haben – das war ein Erlebnis“, erzählt ein Teilnehmer. Doch auch die direkte Umgebung wie etwa Dietzenbach wurde erkundet, und fast immer von allen gemeinsam.
Sozialpädagoge und Farmchef Aaron von Soosten-Höllings bringt es bei seiner Abschiedsrede auf den Punkt: „Hinter uns liegen zwei Wochen intensiver Arbeit. All dies wäre ohne euch nicht möglich gewesen. Wir haben viel dazugelernt und jeder wird etwas davon mit nach Hause nehmen. Auch ich habe die Grenzen meiner handwerklichen Künste feststellen müssen. Doch es fand sich immer Hilfe.“ Ganz besonderer Dank galt an dieser Stelle Tim Ganzel aus Eppertshausen, der teilweise mit seiner Familie Urlaubstage geopfert und praktische Hilfe, vor allem auch mit dafür organisiertem Werkzeug, geleistet hat. Ein großer Dank gebührt auch allen Firmen und Einrichtungen, die diese Aktion durch Spenden und tatkräftige Hilfe erst möglich gemacht haben. Besonders hervorzuheben sind Dennis Yumuk von Pfalzgraf Immobilien für die Bereitstellung von Maschinen und Transportfahrzeugen sowie Robert und Ruth Kisterman von der Streuobstwiesen gGmbH für Gartengeräte, Abtransport und fachkundigen Rat.
Baumdienste Kehl etwa sorgte für Rindenmulch und das passende Holz für Kinderbänke und Torerneuerung. Finanziell gilt der Dank auch den Verantwortlichen von Lions Club Rodgau-Rödermark und Rotary Rodgau, die am letzten Tag mit geballter Präsidialriege die Farm besuchten und sich die Fortschritte anschauten – und den Verbleib ihrer Spenden von jeweils 1000 Euro.
„Schade, dass Schluss ist. Es könnte noch zwei Wochen weitergehen“, war die einhellige Meinung der Gäste wie auch des Farmteams. Mit der Einweihung des im Zuge des Projekts auch entstandenen massiv verankerten Betongrills wurde es ein schönes Abschiedsfest für die Gäste aus acht Ländern – ein weiteres Fest wird folgen, sobald der Pavillon von Farmteam fertiggestellt wurde.
Bis dahin aber läuft natürlich der reguläre Farmbetrieb – nach den Ferien nun wieder jeden Freitag und Samstag jeweils von 15 Uhr bis 18 Uhr.
26_Amtsübergabe_OPonline
Rodgau/Rödermark – Claudius Lips hat turnusmäßig die Präsidentschaft des Lions Clubs Rodgau-Rödermark übernommen. In seiner Antrittsbotschaft stellte er sein Jahresmotto „Tradition leben. Zukunft gestalten.“ in den Mittelpunkt. Dieses steht für Kontinuität, gesellschaftliches Engagement und die gemeinsame Verantwortung für die Region.
Zugleich würdigt Lips die Arbeit seines Vorgängers Dr. Ulrich Wasner, der den Club mit großem Engagement, Freundschaft und gelebter Hilfsbereitschaft geprägt habe. Auf diesem Fundament möchte der neue Präsident aufbauen und zugleich neue Impulse setzen.
Der Wandel des Ehrenamtes und die veränderten Erwartungen an Vereine und Organisationen erforderten neue Ideen, Projekte und die Gewinnung weiterer Mitglieder für die Lions-Idee. So startet der Lions Club Rodgau-Rödermark engagiert, verbindend und zukunftsorientiert in das neue Lions-Jahr.
25_Kalender_Übergabe
Was für eine verrückte, schnelllebige und schöne Zeit! Während bereits fleißig am Lions-Adventskalender 2026 gearbeitet wird (unlängst konnten wir das Titelblatt vorstellen), fand in diesen Tagen die erfolgreiche Kalenderaktion des vergangenen Jahres ihren abschließenden Höhepunkt:
Die Lionsfreunde Dr. Ulrich Wasner, Franziska Berblinger-Wolf und Norbert Wolf (links vom Lions-Banner) und Willi Burg (ganz rechts) übergaben dem Initator der Rotary-Hospiz-Stiftung, Herrn Dr. Nikos Stergiou und der Leiterin des Hospizes, Frau Claudia Bauer-Herzog, 5.000 € für diese wichtige Einrichtung in Jügesheim.
Die Übergabe war gleichzeitig eine gute Gelegenheit, um auch weitere Nutznießer des Lions-Adventskalenders ‚ins Bild‘ zu setzen: Die Jugendarbeit des Clubs, vorwiegend in den Schulen unserer Region, und die Arbeit für Senioren und Behinderte. Eine Zuwendung an die drei Tafeln in den beiden Städten wurde bereits vor einigen Wochen übergeben.
Lions-Präsident Dr. Wasner betonte, dass dieser finanzielle Erfolg allein durch die Bürgerinnen und Bürger von Rodgau und Rödermark möglich wurde. Alle Beteiligten – Organisatoren wie Nutznießer – wünschen sich von Herzen, dass sich die hohe Akzeptanz des Kalenders auch in diesem Jahr unvermindert fortsetzt.

