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Lions Club Rodgau-Rödermark

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Spendable Lions: Sonnenschirme für das Juz

Lions Club Rodgau-Rödermark | 15. September 2026 | Magistrat der Stadt Rödermark, Pressemitteilung 324-2026 Bürgermeister Jörg Rotter
Über Schattenspender, die auf dem Außengelände des Jugendzentrums eine komfortable Sache sind, freuten sich beim Fototermin (von links nach rechts): Stephanie Geisz, Bürgermeister Jörg Rotter sowie Dr. Ulrich Wasner und Franziska Berblinger-Wolf, die einmal mehr als Botschafter für den Lions Club Rodgau-Rödermark im Einsatz waren. |

Viele Mosaiksteinchen am Motzenbruch – Außengelände profitiert von Förderung

Der Lions Club Rodgau-Rödermark entwickelt sich zu einem treuen Fan und Förderer des Jugendzentrums am Motzenbruch. Nachdem der sozial engagierte Verein im vergangenen Jahr eine robuste Tischtennisplatte für das Außengelände gespendet hatte, folgte nunmehr eine weitere Anschaffung auf Sponsoring-Basis. Zwei hochwertige Sonnenschirme für den Sitzbereich des Außengeländes wurden zur Verfügung gestellt. „Bewährungsprobe bestanden“, heißt es nach dem diesjährigen Hitzesommer.

Um das wertvolle Projekt für den Rödermärker Nachwuchstreff gebührend zu würdigen, trafen sich kürzlich Bürgermeister Jörg Rotter und die Leiterin des städtischen Fachdienstes Jugend, Stephanie Geisz, mit Dr. Ulrich Wasner und Franziska Berblinger-Wolf. Das Duo konnte zufrieden bilanzieren: „Hier leistet unsere Lions-Hilfe wirklich gute Dienste!“ Denn die große Freifläche, über die das Juz in Ober-Roden verfüge, biete mehr und mehr Aufenthaltsqualität für die jungen Nutzer.

In der Tat: Ein Kletterhügel als Tummelplatz für die Bewegungs-freudigen, ein erst kürzlich angelegter Mini-Teich als eher stiller Rückzugsort, dazu die Lions-Spenden. So ist in den zurückliegenden eineinhalb Jahren ein stimmig kombiniertes Mosaik entstanden. Ein Puzzle, das beständig wächst. „Es mangelt nicht an Ideen. Wir haben hier zusammen mit den Kindern und Jugendlichen noch viel vor, um alle Beteiligten für dieses wirklich sehr schöne Freizeitgelände nachhaltig zu begeistern. Unterstützung, wie wir sie jetzt wieder mit der Schirmspende genießen durften, ist dabei natürlich jederzeit willkommen“, betonte Geisz.

Der Bürgermeister stimmte ihr zu. Der nach längerer Suche letztendlich gut gewählte Standort für den Anfang 2025 erfolgten Juz-Neustart habe mit Anschubhilfe von Gewerbetreibenden (Stichwort: Jugendbus) und dank engagierter Förderer wie den Lions zusätzliche Impulse bekommen. Das, so Rotters Tenor, sei trotz der aktuellen Schwierigkeiten mit Blick auf die öffentlichen Kassen eine ermutigende Entwicklung.

Wasner und Berblinger-Wolf kündigten an, dass das bürgerschaftliche Engagement auch im Bereich der Schulen fortgesetzt werde, sowohl mit Gesundheitsprogrammen („Klasse 2000“) als auch mit Maßnahmen zur Gewaltprävention und Leseförderung. Doch wichtig sei parallel dazu eben auch die außerschulische Jugendarbeit. So wurde unter den Sonnenschirmen geplaudert und nach vorne geblickt. Einhelliges Fazit: Die Lions und ihr Faible für das Juz – eine gute Wahl.

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Lions Club Rodgau-Rödermark überreicht Spende von über 1.000 Euro an die Musikschule Rödermark

Lions Club Rodgau-Rödermark | 30. August 2026
Von links nach recht: Claudius Lips (Präsident des Lions Clubs Rodau-Rödermark), Marcel Jung (Vorsitzender der Musikgemeinde Rödermark e. V.), Michael Kaufmann (Schulleiter der Musikschule Rödermark) |

Rödermark, 30. August 2026 – Anlässlich der erfolgreichen Benefizveranstaltung „Ein Sonntag für mehr Musik“ hat der Lions Club Rodgau‑Rödermark eine Spende von über 1.000 Euro an die Musikschule Rödermark übergeben.

Die Spendensumme stammt aus den Einnahmen des Konzerts, das am 14. Juni 2026 im Rothaha-Saal der Stadtbücherei Ober-Roden stattfand und rund 150 Besucherinnen und Besucher begeisterte.

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Filmmusik. Schülerinnen und Schüler der Musikschule präsentierten ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Melodien aus Kino und Filmgeschichte. Das musikalische Niveau und die Vielfalt der Beiträge sorgten für große Begeisterung beim Publikum.

Mit der Spendenübergabe setzt der Lions Club Rodgau-Rödermark sein Engagement für die musikalische Förderung junger Menschen in der Region fort. Die Musikschule Rödermark wird die Mittel für Projekte und Anschaffungen einsetzen, die direkt den Schülerinnen und Schülern zugutekommen.

Die positive Resonanz und die großzügige Spendenbereitschaft zeigen, wie sehr kulturelle Bildung und musikalische Nachwuchsförderung in Rödermark geschätzt werden.

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Auf festem Grund zusammengewachsen

Lions Club Rodgau-Rödermark | 07. August 2026 | Offenbach Post - CHRISTINE ZIESECKE
Nach eineinhalb Wochen Workcamp stehen das Fundament und das Gerüst des geplanten Pavillons – das Dach wird vom Farmteam selbst geschlossen. © Christine Ziesecke |

Urberach – Der Pavillon steht – auch wenn er noch ein Dach benötigt, aber das bekommt das Farm-Team auch alleine hin. Der Pavillon, den ein zehntägiges internationales Workcamp von Kreis Offenbach und den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (IJGD) auf der Kinder- und Jugendfarm Rödermark am Oberwiesenweg aufgebaut hat, hat mehr Sorgen gemacht als erwartet: Das Problem war das Fundament, das weit länger dauerte als erwartet. Doch mit viel gemeinsamer Jugendpower und mit fachkundiger Beratung und Hilfe gelang es schließlich, und das nicht etwa mit stöhnenden und ächzenden Jugendlichen, sondern mit riesigem Spaß an der Zusammenarbeit.

Harmonie, Kochen und Vollmondnächte

Die Campmitarbeiter reisten teilweise auf eigene Kosten bis aus Mexiko an und verbrachten trotz hoher Arbeitszeiten sowie sprachlicher Hürden den Großteil ihrer Freizeit gemeinsam. Nach dem emotionalen Arbeitsende am Freitagmittag feierten alle eine ausgelassene Dankeschön-Party. Der schwere Abschied folgte schließlich am Samstag am Flughafen.

„Wir haben tolle Sachen zusammen gemacht, nicht zuletzt beim Kochen, was ebenso im evangelischen Gemeindehaus in der Wagnerstraße möglich war wie unsere Übernachtung“, erzählen die Teilnehmer, und sind wie auch die Betreuerin Angelika Gajewskaja aus Kiel vor allem beeindruckt von der Harmonie und dem Zusammenhalt der Gruppe. „Jeder hat Verständnis für den anderen; es gab keinerlei Unstimmigkeiten.“ „Wir haben uns einen Abend auf die Räder geschwungen, die wir über Pfarrer Fritjof Decker vom Netzwerk für Flüchtlinge in Rödermark geliehen bekommen haben, und sind auf ein Feld gefahren, wo wir uns hingelegt und den Vollmond und die Sterne beobachtet haben – das war ein Erlebnis“, erzählt ein Teilnehmer. Doch auch die direkte Umgebung wie etwa Dietzenbach wurde erkundet, und fast immer von allen gemeinsam.

Sozialpädagoge und Farmchef Aaron von Soosten-Höllings bringt es bei seiner Abschiedsrede auf den Punkt: „Hinter uns liegen zwei Wochen intensiver Arbeit. All dies wäre ohne euch nicht möglich gewesen. Wir haben viel dazugelernt und jeder wird etwas davon mit nach Hause nehmen. Auch ich habe die Grenzen meiner handwerklichen Künste feststellen müssen. Doch es fand sich immer Hilfe.“ Ganz besonderer Dank galt an dieser Stelle Tim Ganzel aus Eppertshausen, der teilweise mit seiner Familie Urlaubstage geopfert und praktische Hilfe, vor allem auch mit dafür organisiertem Werkzeug, geleistet hat. Ein großer Dank gebührt auch allen Firmen und Einrichtungen, die diese Aktion durch Spenden und tatkräftige Hilfe erst möglich gemacht haben. Besonders hervorzuheben sind Dennis Yumuk von Pfalzgraf Immobilien für die Bereitstellung von Maschinen und Transportfahrzeugen sowie Robert und Ruth Kisterman von der Streuobstwiesen gGmbH für Gartengeräte, Abtransport und fachkundigen Rat.

Baumdienste Kehl etwa sorgte für Rindenmulch und das passende Holz für Kinderbänke und Torerneuerung. Finanziell gilt der Dank auch den Verantwortlichen von Lions Club Rodgau-Rödermark und Rotary Rodgau, die am letzten Tag mit geballter Präsidialriege die Farm besuchten und sich die Fortschritte anschauten – und den Verbleib ihrer Spenden von jeweils 1000 Euro.

„Schade, dass Schluss ist. Es könnte noch zwei Wochen weitergehen“, war die einhellige Meinung der Gäste wie auch des Farmteams. Mit der Einweihung des im Zuge des Projekts auch entstandenen massiv verankerten Betongrills wurde es ein schönes Abschiedsfest für die Gäste aus acht Ländern – ein weiteres Fest wird folgen, sobald der Pavillon von Farmteam fertiggestellt wurde.

Bis dahin aber läuft natürlich der reguläre Farmbetrieb – nach den Ferien nun wieder jeden Freitag und Samstag jeweils von 15 Uhr bis 18 Uhr.

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